DIG |
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2000 |
1. Halbjahresprogramm der DIG Zweiggesellschaft Mainz |
Kontaktstelle Dr. Jacob Tharakan, Römerwall 39 55131 Mainz Tel. & Fax: 06131 572516 Konto: Sparkasse Mainz Nr. 59 204 BLZ 550 501 20 |
Hauptseite | 2000/2 |
12. Mai 2000 Fr. 19.30 Uhr
Eintritt: frei |
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| Die Indo-Griechen und die Indo-Skythen Das Alexanderreich in Indien nach dessen Tod Vortrag mit Hand-out-Bildmaterial Referent: Prof. Dr. Helmut Humbach - Univ. Mainz Nach Alexanders plötzlichem Tod 323 v.Chr. kam es unter den griechischen Führern zu heftigen Auseinandersetzungen, und ein Teil der Streitkräfte wurde von Indien nach dem Westen abgezogen. Der Makedone Seleukos I. mit seinem Herrschaftsantritt im Jahre 312/11 v.Chr. begründete die Dynastie der Seleukiden und erneut gelang es ihm sein Reich ostwärts bis an den Indus auszudehnen. Sehr schnell musste er jedoch erkennen, dass die Indusgrenze nicht haltbar war, und zog die Konsequenzen daraus. In einem im Jahre 305 v.Chr. mit Chandraguptha Maurya geschlossenen Vertrag verzichtete er gegen die Lieferung von 500 Elefanten auf die Indusgrenze und zog sich westwärts ins Gebirge zurück. Vielleicht ergriff er schon damals Besitz vom heutigen Afghanistan südlich des Hindukusch, wo jedenfalls um 250 v.Chr. Chandragupthas Enkel Aschoka Maurya mit seinen griechischen, aramäio-iranischen und indischen Inschriften präsent ist. Um 248 v.Chr. reisst der seleukidische General Diodotos die Herrschaft über die seleukidische Satrapie Baktrien an sich (Afghanistan nördlich des Hindukusch bis zum Oxos / Amu Darya) und gründet das Gräko-Baktrische Reich. Als Folge des Einfalls zentralasiatischer Völker (Skythen) findet um 130 v.Chr. die griechische Herrschaft in Baktrien ihr Ende. Die Herrschaft der Griechen in Nordindien wurde ebenfalls einige Zeit später von einer Indo-Skythen-Dynastie (Kuschan) abgelöst. Die Münzprägung jener Zeit spielt eine wesentliche Rolle bei der Darstellung der historischen Ereignisse. |
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28. Mai 2000 So. 19.00 Uhr
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| M u s i k - u n d T a n z a b e n d |
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| 19.00 Uhr | Karnatische Musik aus Südindien Gesang: Sudha Ragunathan Violine: K. S. Sivaraman Mridangam: P. Ravi Die mit den höchsten Preisen ausgezeichnete Solistin des Karnatischen Gesangs, Sudha Ragunathan verfügt übr sehr sensible, präzise intonierende und farbenreiche Stimme. Bekannt ist sie für ihre lebendig und willensstark wirkende Gestaltung der volksnahen Tempelmusik und der Lieder und Gedichte alter Meister, von denen sie ein unerschöpfliches Repertoire besitzt. Begleitet wird sie auf der Violine klangnah und exakt von K. S. Sivaraman, der sie mit brillanten Soloimprovisationen zu ergänzen vermag. Auf der Walzenförmigen, zweifelligen Trommel - Mridangam - begleitet der junge, virtuose Palladam Ravichandra Ravi, ein besonderes Erlebnis für alle Perkussionsfans. |
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| nach der Pause ca. 20.15 Uhr |
Klassischer Tanz aus Südindien Tanz: Meenakshi Chitharanjan und Ensemble Flöte: A. N. Shrinivasan Mridangam: T. Viswanathan Nattuvangam: P. Pandian Die bezaubernde Schönheit des Tanzes entfaltet sich überzeugend im klassischen Tanzstil Südindiens, dem Pandanallurstil des Bharatanatyam. Meenakshi Chitharanjan beherrscht diesen Stil, der Reinheit in Form und Linie, Exaktheit und Feinheit im Ausdruck vermittelt. Der reine Tanz wird vom Natuvanar gleichsam als 'Steuermann' mit präziser Silbensprache angeleitet, der Trommler untermalt die rhythmische Grundstruktur, die Sängerin verbindet die Poesie der gesungenen Texte mit der musikalischen Seite des Tanzes, während der Flötist die Ragas der einzelnen Stücke herbeiruft und so deren musikalische Stimmung beschwört. Eine gelungene Tanzdarbietung ist ein Gesamtkunstwerk, welches den Zuschauer auf dem rhythmischen Klangteppich ihrer Musiker hineinzieht. Pressespiegel |
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23. Juni 2000 Fr. 19.30 Uhr
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Hermann Hesse in Indien Vortrag Referent: Joachim Schaab, Alzey Hermann Hesse, 1877 als Sohn und Enkel bedeutender Indien-Missionäre und Forscher im schwäbischen Calw geboren, beschäftigte sich in seinen Werken - besonders in "Siddharta" und in "Glasperlenspiel" - immer wieder mit den östlichen Philosophien und Religionen, die ihm neben dem Protestantismus pietistischer Prägung von jeher vertraut waren. "Ich habe das gesitige Indertum vom Kind auf eingeatmet und miterlebt wie das Christentum." Alle seiner Bücher seien Bekenntnisse, meinte Hesse einmal. Bekenntnisse zu der Einheit der Gegensätze, auch in sich selbst. Allein 35.000 Briefe zeugen davon. |
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M.M.Fischer |
Letzte Aktualisierung: 30.6.2000 |