DIG |
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2005 |
2. Halbjahresprogramm der DIG Zweiggesellschaft Mainz |
Kontaktstelle Dr. Jacob Tharakan, Römerwall 39 55131 Mainz Tel. & Fax: 06131 572516 Konto: Sparkasse Mainz Nr. 59 204 BLZ 550 501 20 |
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2005/1 Guide 2005 ![]() |
Guide 2006 2006/1 |
01. Juli 2003 Freitag 19:30 Uhr |
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Leben mit LichtnahrungErfahrungsbericht eines Naturwissenschaftlers |
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| Vortrag mit Diskussion |
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Referent: Dr. Michael Werner, Basel | ||
Kann ein Mensch ohne Nahrung und Flüssigkeit leben? Dem stofflich-physisch-materiellen Weltbild widerspricht dies. Trotzdem gab es immer wieder Menschen, denen dieses möglich war: das Phänomen ist schon seit langem bekannt. Interessant ist aber, daß bis es in den vorangegangenen Jahrhunderten ziemlich sporadisch vorkam - z.B. im deutschen Sprachraum Niklaus von Flüe (1417-1487) oder Theresa Neumann von Konnersreuth (1898-1962), ganz zu schweigen von den Yogis in Indien - in den letzten Jahrzehnten weltweit von mehreren hundert Fällen berichtet wurde. Die Australierin Ellen Greve - sie nennt sich Jasmuheen = Duft der Ewigkeit - könnte in dieser neuzeitlichen Reihe die Erste gewesen sein, die von ihrer Umstellung auf Lichtnahrung in 1993 auch öffentlich berichtet hatte. Ihr ist auch die Ausarbeitung des 21-tägigen , heute weltweit benutzen Umstellungsprozesses zugeschrieben. Seit dem sind unzählige - positive und negative, die gewonnene Freiheit lobende und die Todesfälle beklagende - Berichte erschienen. Aus Neugierde und aus wissenschaftlichem Interesse hat Michael Werner, Naturwissenschaftler, Dr. der Chemie und Betriebsleiter eines in der Krebsforschung tätigen Instituts, die so genannte Lichternährung an sich selbst erprobt. Seit nunmehr vier Jahren lebt er ohne Einnahme fester Nahrung - und er fühlt sich besser denn je: gesund, fit und leistungsfähig. Im Rahmen eines akademischen Forschungsprojekts hat er sich einem auf strengen wissenschaftlichen Richtlinien basierenden zehntägigen klinischen Versuch unter permanenter medizinisch-physiologischer und psychologischer Überwachung an einer schweizerischen Klinik unterzogen.Von seiner Erfahrungen und von diesem Forschungsprojekt wird er an diesem Abend berichten und sich für eine Diskussion zur Verfügung stellen. Im April 2005 erschienen:Werner, Michael - Stöckli, Thomas: Leben durch Lichtnahrung. Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers. Baden: AT-Verlag 2005. ISBN-3-03800-229-1. € 15.90. Die Gutenberg Buchhandlung Mainz hat für Sie eine große Auswahl zu diesem Thema in der Abteilung "Esotherik" vorbereitet. |
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23. Sept. 2005 Freitag 18:00 Uhr |
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Mitglieder-Vollversammlung der DIG MainzTagesordnung: Neuwahlen, Beitragsangleichung, Vorschläge zur Erweiterung der Aktivitäten usw.Gäste sind willkommen! Anschließend etwa um 19:30 Uhr Erfahrungsberichte zweier Nonnen |
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| Referenten: Sr. Luigardis, Belgien - Sr. Veena, Indien | ||
Die Schwestern des Johannesbundes berichten über ihr Leben und ihre Arbeit. Der 1926 in Leutesdorf gegründete Johannesbund hat in Indien ein reiches Wirkungsfeld vor allem in der Errichtung und Finanzierung von Internatschulen. 1964 kamen die ersten Schwestern nach Leutesdorf. Sr. Luigardis war 25 Jahre stellvertretende Schulleiterin der Gandhi-Schule in Wardha (Maharashtra). Sr. Veena ist die Mitbegründerin der Gandhi-Schule. |
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2. Okt. 2005 Sonntag ab 18:00Uhr |
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Von Gong bis Ganges - Musikalische Begegnungen |
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Gong Meets PianoPiano und Gong, zwei Instrumente mit einer großen Klangvielfalt, begegnen sich in Improvisationen. Dies wird ein viel versprechendes Klangerlebnis! Außerdem erklingen Klavierkompositionen von Bach, Brahms, Satie. Symphonischer Gong - Medio Endres Am Flügel - Jürgen Rudolph | ||
Seit seiner Jugend lernt Jürgen Rudolph das Klavierspiel u.a. am Konservatorium in Mainz.
Später erfolgte ein Studium am Konservatorium in Wiesbaden, das er als staatlich geprüfter Musiklehrer abschloss. Seit 1983 unterrichtet er als selbstständiger lavierlehrer in Wörrstadt und erteilt musikalische Früherziehung. Er macht Musik für betagte menschen und singt mit ihnen. Als Dozent an der KVHS Alzey bietet er Seminare über Kalviermusik an. Außerdem arbeitet er mit verschiedenen Instrumentalisten zusammen und gibt Konzerte mit Programmen aus unterschiedlichen Epochen, aber auch mit Themen wie: Lieder ohne Worte und Tänze der Romantik."Klänge verändern den Menschen in seiner Einstellung zu sich selbst, zum Leben und zu Gott. Sie stärken seine Lebensenergie und lassen die Kräfte der Liebe frei in uns fließen..." Medio E. Endres Klangtherapeut |
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Lieder aus dem Reich der Mitte | ||
Jian Sheng Yang (Alt)- geb. in Hangzhou - präsentiert Ausschnitte aus ihrem Programm "Lieder aus dem Reich der Mitte". Die Preisträgerin des Nationalen Sängerwettbewerbes des chinesischen Fernsehens spannt darin einen Bogen von der Liedkunst des 11. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. |
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In der Welt der HolzflötenIris Schwarzenhölzer - Blockflöten Nikolai Agarkov - Flügel Programm Wat zal men op den Avond doen………………..Jacob van Eyck Engel von Paris………………………..Hans-Jürgen Hufeisen Air…………………………………..Johann Sebastian Bach Tico Tico…………………………………………Zequinha Abreu Music for a bird…………………………………..Hans Martin Linde El Shaddai………………………………………...John Thompson Trotto……………………………………………..Anonym (Überlieferung aus einer Handschrift aus d. 13.Jh.) Die Flötistin Iris Schwarzenhölzer präsentiert sich mit einem ausgewählten Repertoire aus der Vielfalt der Flötenklänge. In dem Programm erklingen Musikstücke aus den unterschiedlichsten Kulturen und Epochen. Der Zuhörer wird dabei in ein Wechselbad der Gefühle getaucht. Romantisch-Mystisches steht neben Exotisch-Extravagantem, Rythmisches neben Meditativem. Um eine große Palette an Klangfarben hervorzubringen, kommen die verschiedensten Holzflöten zum Einsatz. Die Darbietung wird durch originelle Arrangements von dem Pianisten Nikolai Agarkov umrahmt. |
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Iris Schwarzenhölzererhielt seit ihrem vierten Lebensjahr Flötenunterricht. Dies war der Ausgangspunkt für ein kontinuierliches Konzertieren, das sie direkt in das künstlerische Musikstudium nach Frankfurt a.M. führte. Dort spezialisierte sie sich für historische Interpretationspraxis, moderne Spieltechniken und Musikpädagogik. Ihr musikalisches Können dokumentieren ihre erfolgreiche Teilnahme an Musikwettbewerben der Erhalt eines Stipendiums der Richard-Wagner-Stiftung und das Konzertieren an renomierten Orten wie "Alte Oper Frankfurt", "Limburger Dom", "Barocktheater Hanau", Open-Air-Veranstaltungen u.v.m. Iris Schwarzenhölzer ist als Konzertblockflötistin und Musikpädagogin tätig. Ihre Vorliebe gilt der Kreation origineller Konzertprogramme. Nikolai Agarkov
studierte am "Tschaikowsky - Konservatorium" in Moskau Komposition, Klavier und Orgel. Ein Musikstipendium führte den gebürtigen Potsdamer nach Deutschland. Er studiert nun an der "Hochschule für Musik und Darstellende Kunst" in Frankfurt a.M. Jazz und Popularmusik sowie Historische Interpretationspraxis für Cembalo und Orgel. Bereits in Moskau sammelte er zahlreiche Konzerterfahrungen im Solo- und Ensemblespiel. Sein Repertoire reicht von der Barockmusik bis hin zum Jazz. Als Komponist gilt seine Vorliebe der Filmmusik. | ||
SitarkonzertSitar - Sahana Banerjee Tabla - Amit Banerjee | Die Künstler Sahana und Amit Banerjee sind beide als bedeutende Solisten der klassischen indischen Musik bekannt. Sahana Banerjee bekleidet einen prominenten Platz inmitten junger weiblicher Sitaristen. Sahana wurde 1973 geboren und bereits im Alter von vier Jahren zu Recht als Wunderkind angesehen. Ihr Vater ist Prof. Santhosh Banerjee, ein gefeierter indischer Sitar & Surbahar Spieler und früherer Leiter der Abteilung Instrumentale Musik der Rabindra Bharti Universität in Calcutta. Sahana wurde darüber hinaus durch ihre Mutter, Frau Chhabi Banerjee, umfassend im Gesang unterrichtet. Unter der Führung ihres Vaters und nach jahrelanger, ausdauernder Übung gewann sie die Pandit Nikhil Banerjee Challenge Trophäe. Im Jahr 1990 wurde ihr die Auszeichnung als Beste Instrumentalistin verliehen. Amit Banerjee wurde auch in einer musikalischen Familie geboren. Seine Mutter, eine gute Sängerin, erkannte Amits Interesse an Tabla schon sehr früh. Im Alter von neun Jahren wurde er deshalb in die Obhut eines erfahrenen Schülers des Tabla Meisters Shyamal Bose der Farukabad Gharana gegeben. Unter Anleitung seiner Mutter perfektionierte Amit innerhalb sehr kurzer Zeit die Kunst des instrumentalen Begleitens und wurde schließlich mit Pandit Dhruba Tara Joshi in Kontakt gebracht. Nach der Beendigung seines Ingenieur Studiums war er gezwungen oft an unterschiedlichen Orten zu arbeiten, doch trotz aller Hürden versuchte er das Gleichgewicht zwischen Beruf und Musik beizubehalten. |
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7. Okt. 2005 Freitag 19:30 Uhr |
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Gegen Buddha und VedaDie Philosophie der Jainas | ||
| Vortrag mit Diskussion Referent: Prof. Dr.Dr. Klaus Mylius (JWG Univ. Frankfurt/M., ordentl. Mitglied der Leibniz-Sozietät und der Berliner Wissenschaftl. Gesellschaft) |
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| ¨ Grundzüge des Veda und des Buddhismus ¨ Einiges über Entstehung und Geschichte des Jainismus ¨ Die Lehre vom Sein und die Atomtheorie der Jainas ¨ Geburtenkreislauf, Tatenfolge und Erlösung ¨ Grundgedanken der jainistischen Ethik ¨ Der Jainismus: eine atheistische Religion? ¨ Ein Gipfel jainistischen Denkens: die Erkenntnistheorie ¨ Der Jainismus heute und einige Schlussgedanken | ||
15. Okt. 2005 Samstag, 14:00 Uhr
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DIG Mainz e.V. in Kooperation mit Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. |
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Doku-Filmvorführung in 3 Teilen (je ca. 100 Min.) mit 2 Pausen Das Phänomen Bruno Gröning Auf den Spuren des "Wunderheilers". |
| Mit dem wachsenden Bewusstsein für ganzheitliche Medizin findet die Möglichkeit der Heilung auf geistigem Weg zunehmend Beachtung, auch in Fachkreisen. Dabei taucht immer wieder ein Name auf: B. Gröning (1906-1959). Er erregte in den 50er Jahren das Aufsehen der Weltöffentlichkeit durch außergewöhnliche Heilungserfolge und hinterließ das Wissen über die Aufnahme einer geistigen Heilkraft, den "Heilstrom". Eine Vielzahl ärztlich dokumentierter Erfolgsberichte belegt die aktuelle Wirksamkeit seiner Lehre. | |
| Originale Film- und Tondokumente, Archivmaterial, Zeitzeugeninterviews machen den Film zu einem zutiefst beeindruckenden, ja unvergesslichen Erlebnis. | |
1. Nov. 2005 Dienstag, ab 16:00 Uhr
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Diwali - Lichterfest
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| Nachmittagsprogramm 16:00 - 18:30 Uhr |
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Das Diwali-Fest wird traditionsgemäß mit einer kurzen Puja eingeleitet. |
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Ausstellung Dieses Jahr stellt Frau Betina Inocêncio in Bild gefasste Eindrücke aus lichtüberfluteten Ländern (unter anderem aus Indien) im Foyer aus: Landschaften, Stillleben, Kindergesichter... | ![]() |
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Was is Diwali? Dr. Richard Hattemer fasst in einem kurzen Vortrag alles Wissenswertes über Diwali und seiner Hintergründe zusammen. |
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Tanzgruppen |
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| Die Gruppe Cina aus Heidelberg präsentiert zwei keralesische Tänze: einen Tiruvathira und einen Oppana. Die sind keine Diwali-typische Tänze, da Kerala zu den wenigen indischen Gebieten gehört, wo kein Diwali gefeiert wird. Statt dessen haben die Keralesen ihr Onam. Tiruvathira ist also ein Onam-Tanz, wobei junge Mädchen sich im Kreise bewegen, drehen und wenden sich, wie junge Palmen im Wind. Der Oppana ist dagegen ein Hochzeitstanz mit deutlichen muslimischen Elementen. In/um Gross-Gerau wohnende Inderinnen bilden die siebenköpfige Tanzgruppe Layam (=Verschmelzung), die ein Teil des Navodaya Indischer Vereins e.V. ist. Sie tragen einen Händeklatsch-Tanz, einen Bollywood-Tanz und - natürlich - einen Lichtertanz vor. Mehr über keralesische Tänze siehe webindia und Kerala Folk Dances . |
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Straßengaukler und Magier |
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| Zwischen und nach den Tänzen versuchen zwei deutsche Straßengaukler (Fabian Zimmermann und Hubertus) und ein indischer Magier (Dr. Arun K. Dubay) die Basar-Stimmung zu vervollständigen. | |||||
Basarstände |
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| CD-Stand mit indischer Musik - Bunte Tücher und Schmuck aus Rajasthan - Indische Wellness-Prdukte - Kaschmir-Schals - Rächerstäbchen und vieles mehr..... | |||||
Indische Speisen und Getränke |
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| Im Foyer werden indischer Tee, Mango-Lassie und andere Getränke, Pakoras, Samosas als Snack und typisch indische Süßigkeiten angeboten. Ab etwa 18:00 Uhr bietet das aus Bad Soden eingeladene indische Restaurant ein vegetarisches Menu mit Reis, Dhal, Gemüse und Raita an. (Maharani Indian Restaurant, 65812 Bad Soden, Alleestr. 24) | |||||
| Das ganze Nachmittagsprogramm ist kostenlos! | |||||
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![]() Fotos: PGFischer |
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| Abendprogramm 20:00 Uhr Eintritt: Abendkasse € 12,- ermäßigt/DIG-Mitgl. € 10,- |
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Kathak Meets Flamenco |
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Das in 1982 gründete Ensemble beweist auf der Bühne am Beispiel der Zigeuner, dass die Überwindung der geografischen Entfernung zwischen Indien und Spanien schon in den weniger technisierten Jahrhunderten möglich war. Die Ahnen der heutigen europäischen und nordafrikanischen Zigeuner überretteten die Lebensfreude während der beschwerlichen Wanderung aus ihrer sonnigen Heimat Rajasthan und brachten unter ihrer dunklen Haut ein unauslöschbares Repertoire der Musik- und Tanzelemente mit. Günther Paust stellt mit seinem Ensemble den Kathak und den Flamenco gegen- und miteinander auf die Bühne zu beweisen, dass die zwei Tänze gemeinsame Wurzeln haben. Rebeca Carmona - Flamenco und Gesang Juanaire - Flamenco Antonio Andrade - Gitarre Allarakha Khan - Sarangi Joby Joy - Tabla |
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15. Nov. 2005 Dienstag 19:30 Uhr |
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Leib und KörperVortrag mit Diskussion |
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Referent: Priv. Doz. Dr. Klaus Wiegerling, Univ. Stuttgart | ||
Die in anderen Sprachen begrifflich schwer fassbare Differenz von Leib und Körper ist von grundlegender philosophischen Bedeutung. Kultur-, Biowissenschaften, insbesondere die Gehirnphysiologie, und die Forschung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz haben Leib und Körper als Schlüsselthemen entdeckt. Mangels klarer konzeptioneller Differenzierungen haben sich in Ethik und Erkenntnistheorie widersprüchliche Körpervorstellungen entwicklet. Der Vortrag versucht die Bedeutung dieser Unterschiede anhand aktueller Fokussierungen des Themas zu verdeutlichen. |
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25. Nov. 2005 Freitag, 19:30 Uhr
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DIG Mainz e.V. in Kooperation mit Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. |
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Filmvorführung Samsara* (2001)Was ist wichtiger, tausend Begierden zu befriedigen oder eine zu bezwingen? |
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| Pan Nalin Der Name des indisch-französischen Filmemachers wurde spätestens nach dem Film "Ayurveda - The Art of Being" (2001), den auch wir in 2002 vorgeführt haben, weltweit bekannt. Der in Gujarat geborene Autodidakt fühlte sich schon von seiner Kindheit an zum Film hingezogen, den Weg dorthin sah er aber nicht über Schulen, sondern in der Erfahrung und Praxis. Sein Talent wurde von den Cineasten schnell erkannt, so bekam er auch in seiner steil steigenden Karriere ohne Mühe die Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu beweisen. Mit seinen 40 Jahren hat er schon über zehn Filme geschaffen, die von der internationalen Filmdatenbank registriert worden sind (außer Samsara sind alle Dokumentarfilme).Sein Ziel ist es, den indischen Film von Grund aus erneuern, von den fremden Einflüssen bereinigen, damit die in ihm verborgene Potentiale zur Geltung kommen können. Der weltweite Erfolg von Samsara hat ihm dabei viele Steine aus dem Weg geräumt. |
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| Samsara ist zwar sein erster Spielfilm, doch hat er ihm mehr als dreißig Preise gewonnen. Der Film setzt sich mit der buddhistischen Philosophie und mit dem dadurch bestimmten Ordens- und weltlichen Leben auseinander. Nalin selber stuft ihn als eine von Spiritualität geprägte Liebesgeschichte ein. Er zeigt den Buddhismus als Denkens- und Lebensart in seiner Vielschichtigkeit, scheut aber nicht auch Kritik zu üben, oder mindestens Fragezeichen zu setzen. Der Film trägt so viele Informationen über diese Sonderwelt, dass es gar nicht möglich ist, sie alle auf einmal ganz mitzubekommen. Da Nalin in Asien und in Europa gleichermaßen zu Hause ist, kann er diese Welt von innen und von außen gleichzeitig sehen und so auch sehen lassen. Die Alltagspraxis zu verstehen und nachzufühlen, dient die Geschichte eines jungen Menschen, der seit seiner Kindheit als Mönch im Kloster lebt, nach Erleuchtung sucht, aber wegen Mangel an Lebenserfahrungen den Weg dorthin nicht findet. Er muss erst die Freuden und Leiden des Lebens kennen lernen als Geographie zur Orientierung beim spirituellen Pfadfinden. Dabei wird die Parallele zu dem Erleuchtungsweg Siddhartas zum Buddha mit unzähligen Fädchen ins Gewebe gestickt. Selbst die Namenswahl der Protagonisten ist kein Zufall. Pema erinnert an prema = Liebe (Sanskrit), eine Bäuerin heißt, wie Siddhartas Mutter, Maya. Sujata ist eine besondere Metapher: so hieß die Lebensretterin Buddhas, als er als Asket halb verhungert schon am Tore des Todes stand. Sie fütterte ihn mit Reis und Milch und ließ ihn erkennen, dass der Körper, der Tempel des Geistes, schützenswert ist. Sujata, die Verführerin, tritt aktiv in Taschis Geschichte, als er - von dem seelenzermürbenden Alltagskrieg abgestumpft - das Augenmaß für die wichtigen Dinge des Lebens zu verlieren droht.Einen guten Schriftsteller zeichnet seine talentierte Wortwahl aus, einen Filmemacher die gekonnte Benutzung der Bilder. Als Hintergrund wählte Nalin die von Natur aus atemberaubende Landschaft von Ladakh, weil er diese Gegend selber als "zweite Heimat" und auch sonst spirituell sehr inspirierend findet. (Er verbrachte hier während der eigenen "Wegfindung" drei Monate in einer Einsiedlerhütte - im Film als die Hütte von Norbu, des von Taschi besuchten Mönches, zu sehen.) Unsere Emotionen beeinflusst er mit seiner speziellen Farbdramaturgie. Die Naturlandschaften in Ladakh um das Kloster sind gelb-braun unter einem blauen Himmel - ohne nur eine Spur vom Grün. Taschi sieht grüne Bäume erst beim Verlassen des Klosters. Die Farbe Rosa - im Sinne des Zen-Buddhismus - ist fest mit der Sexualität verbunden. Man merkt vielleicht gar nicht, dass diese Farbe nach der ersten Begegnung von Taschi und Pema auf der Kleidung der beiden auftaucht, unsere Sinne registrieren und deuten es aber. Die gelbe Kleidung von der schon verheirateten Pema bildet eine Harmonie-Brücke zwischen den fernen grauen Bergen und den grünen Täler.Die sehr gut gelungene Filmmusik stammt von dem französischen Komponisten Cyril Morin, mit dem Nalin (nach Khajuraho und Ayurveda) schon zum dritten Male zusammenarbeitet hat. Er beweist mit Samsara ein gutes Gespür für das Crossover zwischen westlichem und asiatischem Kulturkreis. Das Schlusslied (Bumbledee - vertont und gesungen von Dadon), dessen Text auf den vom 6. Dalai Lama (1683-1706) stammenden (und von den Mönchen gerne verschwiegenen) Liebesgedichten basiert, ist mittlerweile zum Schlager geworden. |
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*Sanskrit: Geburtenkreislauf, Hamsterrad, Weltenirrfahrt der Seele. Das Echo der Welt im Internet: http://www.djfl.de/entertainment/stars/p/pan_nalin_i_01.html http://www.ocean-films.com/samsara/accueil.htm http://www.electricshadows.com.au/film/2259749427.html http://www.filmmusik2000.de/morsam.htm http://www.hindu.com/thehindu/mag/2002/08/25/stories/2002082500470500.htm | ||
9. Dez. 2005 Freitag 19:30 Uhr | ||
Abbé DuboisDer Missionar, der die Brahmanen verstand | ||
| Vortrag Referent: Dr. Thomas Kohl, Gutenberg Buchhandlung, Mainz | ||
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Jean Antoine Dubois: Leben und Riten der Inder. Kastenwesen und Hinduglaube in Südindien um 1800. Bielefeld: Reise Know-How Verlag 2002.Übers. und hrsg. von Th. Kohl. 671 Seiten. "Man kann Indien nicht überschauen…Indien verbirgt sich, und sei es an der Oberfläche", sagt Tuvia Rübner, und niemand beschrieb die Oberfläche gründlicher und unterhaltsamer als der französische Abbé. Ausführliche Informationen über das Thema finden Sie auf der von Dr. Kohl aufgebauten Internet-Seite http://www.abbe-dubois.de. | |
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M.M.Fischer | Letzte Aktualisierung: 28.11.2005 |