DIG |
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2007 |
1. Halbjahresprogramm der DIG Zweiggesellschaft Mainz |
Kontaktstelle Dr. Jacob Tharakan, Römerwall 39 55131 Mainz Tel. & Fax: 06131 572516 Konto: Sparkasse Mainz Nr. 59 204 BLZ 550 501 20 |
Hauptseite 2006/2 Guide 2007 ![]() | 2007/2 |
19. Januar 2007 Freitag 20:00 Uhr | In Kooperation mit dem Frankfurter Hof | |||
![]() Suma - Tanz Tony Clark - Sitar, Shakuhashi Gruppe Achala - Tabla, Gesang |
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| Die Performancegruppe „firedancer“ aus dem Rhein-Main-Neckar-Gebiet inszeniert in ganz Deutschland hypnotische Feuershows mit brennenden Stäben, Feuerseilen und -fächern, Tanz, Choreographie, Musik sowie faszinierend flammenden Effekten. Im Frankfurter Hof in Mainz findet die Premiere von Indian Fire – Mythen des Feuers - statt. In einem abendfüllenden Programm werden die firedancer mit der Tempeltänzerin „Suma“, dem bekannten Sitar und Shakuhashi-Virtuosen Tony Clark ihre Zuschauer in die geheimnisvolle Welt der indischen Mythologie entführen. Die Choreographie stellt den Lebenszyklus Brahma „Entstehung“, Vishnu „Leben“ und Shiva „Zerstörung“ dar. Das Feuer tritt in unterschiedlicher Weise mit jedem der Zyklen in Verbindung... Erleben Sie die Faszination der indischen Kultur in einer atemberaubenden Inszenierung aus Feuer- und Tempeltanz, Akrobatik, authentischer Live-Musik und Bollywood. Musikalisch ist der Abend mit den Weltmusikern von Achala ein ganz besonderes High-Light: Die mit ihrer CD „Twelve Days In A Secret Garden“ bekannte Band begleitet den Abend mit Gesang, Tabla und einem gefühlvollen Mix aus traditionellen und modernen indischen Vibes. |
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06. Mai 2007 Sonntag 20:00 Uhr |
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Revathi Ramachandran - Tanz, ChoreographieB. Ragavendra Rao - Musikalische Komposition S.R.Veeraraghavan - Gesang N.K.Kesavan - Perkussion Bhavani Prasad - Veena Divya Subramaniam - Tanz S.Sridharan - Tanz Darshana Subramaniam - Tanz K.R.Manasvini - Tanz |
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Klassischer südindischer Tempeltanz mit einem neunköpfigen Tanz- und Musikensemble. Om Namah Shivaya ist das älteste bekannte Mantra der Welt, das bis heute gleichermaßen von Hinduisten und Buddhisten benutzt wird. So ist es verständlich, dass ein Projekt, welches die Darstellung so der ältesten wie der schönsten neueren poetischen und musikalisch-tänzerischen Stücke der dem Shivakult zugeordneten Tempelkunst gesetzt hat, dies zum Titel gewählt hat. Durch die Hinzunahme alter sowie auch neuer Lieder und Gedichte von antiken sowie neuzeitlichen Dichtern und Komponisten versucht die Gruppe dieses Ziel umzusetzen. |
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In Indien gibt es sehr viele regionale Tänze, von denen der Bharatanatyam, der klassische indische Tanz, am bekanntesten ist. Diese Tanzform kommt aus Tamil Nadu und ist heute im ganzen Land populär. Um diesen Tanz gut und ausdrucksvoll tanzen zu können, braucht man ein jahrelanges, hartes Training, welches körperlich und geistig sehr anspruchsvoll ist. Die Kompliziertheit des Erlernens des Tanzes wird vor allem dadurch deutlich, dass nahezu jedes Muskelzucken eine eigene Bedeutung hat (z.B. gibt es 7 bzw. 9 Bewegungen der Augen und Augenbraunen mit speziellen Bedeutungen). | ![]() |
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Ursprünglich war die künstlerische Gottesanbetung in den Tempeln ausschließlich für Männer vorbehalten, heutzutage werden - wie in diesem Triveni-Projekt - alle Rollen vorwiegend von Künstlerinnen dargestellt. | ![]() |
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Shiva wird auch als Nataraj - Herr des Tanzes - bezeichnet. Sein Tanz ist das Leben selbst, der pulsierende Austausch zwischen Materie und Geist. Seine Trommel ist die erschaffene Welt, seine schützende Hand und das Feuer um ihn ist das Gleichgewicht zwischen Erhaltung und Zerstörung.
Die acht Bühnenszenen sind auf die fünf Wirkungskreise Shivas (Panchakrytya) aufgebaut: Schöpfung, Erhaltung, Zerstörung, Verborgenheit und Gnade. |
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Die erste Szene beginnt mit einem traditionelles Stück "Mallari", das mit dem "Nadaswaram" - ein der Oboe ähnliches Doppelrohrblatt-Instrument - nur bei besonderen Tempelfesten gespielt wird. 2. Ananda Thandava: in dieser Szene zeigt sich Shiva , wie er die Dunkelheit und das Böse vertreibt - auch aus den Köpfen. 3. Thookiya Thiruvadi: Shivas zum Tanz erhobener Fuß symbolisiert die Erlösung (vom Geburtenkreis). 4. Thiru Porchinnam: Der Kernpunkt einer Tempelzeremonie ist das Waschen, Ölen, Parfümieren und das erneute Einkleiden der Gottesstatue. Dieser Akt ist gleichwertig mit dem christlichen Abendmahl. Die Szene zeigt die Vorbereitungen dazu im Shiva-Tempel in Chidambaram. 5. Shivanamaya: Nataraja`s Form sowie auch sein Tanz stellt das Mantra "Si-Va-Ya-Na-Ma" dar: Die Hand, welche die Trommel halt ist "Si" Die Hand, die sich bewegt ist "Va" Die Hand, die Schutz bietet ist "Ya" Die Hand, die das große Feuer hält ist "Na" Die Lotusfüße, die auf den Demon "Muyalakan" treten sind "Ma" 6: Adikondar: Natarajas Tanz wird nach der Vorstellung eines altindischen Dichters dargestellt. Jedes Körperteil und jede Bewegung des tanzenden Gottes hat eine mystische Bedeutung. 7. Trinada Nrittam: "Dreiklang" - die Einheit von Shiva, Shakti (sein weibliches Pendant) und Nandi (eine Kuh - sein Reittier) von Perkussionsinstrumenten dargestellt. 8. Aruljyothi Deivam : In der Schlussszene wird Shiva Nataraja als "Jyothi Swaroopa" (Lichtgestalt) gezeigt. |
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![]() Photos: P.G.Fischer | ||||
| Einziger Auftritt in Deutschland! | ||||
18. Mai 2007 Freitag 19:00 Uhr |
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Indian Music Therapy (Nada Yoga)Healing Concert |
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| Vortrag Referent: Dr. Dr.h.c. M. Harreharren - Soc. for Music Education, Therapy and Research, Pondicherry, Indien |
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Über die heilende Kraft der Klänge anhand von Beispielen. Die erste und einzige Vorführung in Deutschland. Je nach Anmeldungslage ist am folgenden Tag ein Workshop vorgesehen (Kostenbeteiligung). Detaillierte Informationen dazu können Sie hier einsehen oder downloaden (389 kb). Dr Harreharren is a healer and a music therapist, a music educator, an ethnomusicologist and a vocal and instrumental performance artist, as well as director of academic research at the Indian Music Therapy Research & Development Foundation in Pondicherry, India. Dr.Harreharren is one of the world's premier exponents of the South Indian musical tradition having training in vocal music spanning more than four decades as well as training in instrumental music (the Mridangam). After having experienced the various facets of Indian Music he has now specialized in the fields of music education and music therapy wherein he finds the satisfaction of reaching out to individuals who need the healing touches of Indian musical tradition. Please call (973) 783-1036 for more information or to reserve a place. |
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04. Juni 2007 Montag 19:00 Uhr |
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Lesung mit Kiran Nagarkar (Indien)und im Gespräch mit Ilija Trojanow, Mainzer Stadtschreiber von 2007 zum Buch "Gottes kleiner Krieger".Veranstalter: amnesty international/Sektionskogruppe Verfolgte AutorInnen und JournalistInnen Für Meinungsfreiheit in Kooperation mit dem Landtag Rheinland-Pfalz und mit Unterstützung der Deutsch-Indischen Gesellschaft Mainz. |
13. Juni 2007 Mittwoch 19:00 Uhr |
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60 Jahre unabhängiges IndienEin Spagat zwischen Tradition und High Tech |
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| Vortrag Referent: Prof. Dr. Jürgen Lehmann - Präsident, Hochsch. Hof |
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| Indien hat seit seiner Unabhängigkeit einen Riesensprung vom Agrarland zum Industrie- und Dienstleistungsstaat gemacht. Einerseits noch stark in der Tradition verhaftet, entwickelt sich das Land zu einer der größten Weltwirtschaftsmächte. Die Welt wirbt um die besten Köpfe aus Indien, die dank einer exzellenten Ausbildung die Garantie für die Zukunft Indiens sind. Dabei ist High Tech das verbindende Element einer kulturell, soziologisch, sprachlich und wirtschaftlich sehr unterschiedlichen Gesellschaft. Das alles macht Indien so faszinierend. |
22. Juni 2007 Freitag, 19:00 Uhr
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DIG Mainz e.V. in Kooperation mit Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. |
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Filmvorführung Rajas Reise Schweiz 2007, Regie: Karl Saurer |
| Der gut recherchierte Film spürt der geheimnisvollen Geschichte des indischen Elefanten Raja nach, der um 1550 auf eine abenteuerliche Reise von den Wäldern Keralas über Lissabon, Genua, Brixen, Innsbruck, Passau, Linz nach Wien geschickt wurde. Wir erleben die Gefangennahme des kleinen Elefanten, die Schulung, Arbeit im Wald und farbenfrohe Auftritte bei Tempelfesten - und wie er als Statussymbol europäischer Herrscher eingesetzt wird. Karl Saurer (persönlich anwesend!) wird den Film einführen und nach der Vorstellung steht er auch für Fragen und Diskussion zur Verfügung. |
29. Juni 2007 Freitag 19:00 Uhr |
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Mainz und IndienHistorische Erinnerungen |
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| Vortrag Referent: Alfred Stumpff -DIG Mainz |
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| Wann hat Mainz erstmals einen Elefanten gesehen? Welcher Mainzer hat als erster Deutscher Indien beschrieben? Seit wann gibt es in Mainz Pfeffer zu kaufen? Wer hat wann von hier aus den Grund zur Indienwissenschaft auf dem europäischen Kontinent gelegt? Hierzu und zu weiteren kulturellen Bezügen Mainz/Indien gibt es an diesem Abend viel zu hören. |
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M.M.Fischer | Letzte Aktualisierung: 13.05.2007 |